Zwischen zwei Turnieren
Revue passieren lassen - Saison 2008/2009
- 07./08.06.08: Werner-von-Siemens Cup 2008 - 10. Platz
- 09.09.08: Trainingseinheit mit dem Polizei VB-Team (gemischt) in der Uferstraße
- 07.10.08: VfL Pinneberg 1. Herren Verbandsliga erstmalig zu Gast in der Uferstraße - Bericht von Sebastian s. unten
- 11./12.10.08: DM 2008 in Leverkusen - 5. Platz
- 01./02.11.08: 35. Traditions-Turnier Nienburg - 2. Platz
- Herbst 2008: Geenas erstmalige Berufung in die Damen-Auswahl Deutschlands! www.sivostar.de
- 29./30.11.08: 2. LE-Cup Leipzig - 9. Platz
- 21.02.2009: Unser Trainingspartner VfL Pinneberg 1. Herren sind Hamburger Meister 2009 und schaffen den Aufstieg in die Regionalliga!
- 15.03.09: Tagesturnier in Magdeburg
- 01.04.09: Trainingseinheit mit Siemens Nachwuchskreis
- April 2009: Wir haben eine neue Volleyballerin - Britta!
- 10.-13.04.09: Trainingslager über Ostern - Bericht & Bilder s. unten
- 25.04.09: Tagesturnier in Magdeburg
- 13./14.06.09: 20. Werner-von-Siemens Cup 2009 - 9.Platz
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1. Herren VfL Pinneberg
(gelegentlich unser Trainingspartner)
Sebastian R., Journalist und Spieler der 1. Herren VfL Pinneberg, Aufsteiger Volleyball Regionalliga im 2009, schreibt hier über seine Erfahrungen mit Sitzvolleyball...
Die Idee, uns mal im Sitzvolleyball auszuprobieren kam eigentlich schon vor anderthalb Jahren in unserer Winterpause. Wir hatten das SVB-Team im Netz gefunden, ein gemeinsames Spiel hatte damals aber nicht geklappt...
Vor einem Dreivierteljahr hat Stefan dann mit der Polizei-Team ein Spiel gegen die SVBer gemacht - dadurch war der persönliche Kontakt hergestellt und unser erstes Spiel war nur noch eine Frage von wenigen Wochen.
Als wir das erste Mal in der Halle in der Uferstraße zu Gast waren, mussten wir feststellen, dass wir zum einen uns fast völlig vom Baggern verabschieden konnten und zum anderen mit der Bewegung auf dem Feld doch so unsere Probleme hatten. Zugute kam uns dagegen, dass wir am Netz doch oft ein paar Zentimeter mehr hatten und prinzipiell eine ganz ordentliche Aufschlag- und Pritschtechnik. Am Ende bewahrten uns das aber nicht vor einer 2:3 Niederlage. Und erst recht nicht vor tierischen Schmerzen am Mors!
Seit diesem ersten Spiel sind jetzt einige Monate vergangen und wir haben uns immer wieder auf dem Feld gegenüber gesessen. Mittlerweile haben wir uns an die typischen Eigenheiten des Sitzvolleyball zumindest einigermaßen gewöhnt und können daher langsam auch einen ernstzunehmenden Trainingspartner abgeben.
Das Angebot, beim Werner-von-Siemens Cup mit zuspielen, hat uns natürlich sehr gefreut und wir fühlen uns geehrt, als einzige „nicht behinderte“ Mannschaft teilnehmen zu dürfen.
Denn neben dem rein sportlichen Aspekt der Spiele hat es uns auch immer Spaß gemacht, danach noch gemeinsam ein Bier zu trinken und zu schnacken. Und wir haben uns sehr gefreut, als Spieler des SVB bei unseren Heimspielen aufgetaucht sind. Dass wir jetzt bei deren Wettkämpfen nicht nur zuschauen, sondern sogar aktiv teilnehmen dürfen, ist umso schöner.
http://www.volleyball-pinneberg.de
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Trainingslager zu Ostern
10. bis 13.04.2009
Anfang der Saison ist bei uns die Idee gewachsen, ein Trainingslager über Ostern durchzuführen. Das ursprünglich geplante Trainingslager in Dänemark konnte aus diversen organisatorischen Gründen nicht mehr stattfinden, sodass wir nach einer Alternative gesucht haben. Geena hat sich dankenswerterweise der Sache angenommen und zusammen mit Thomas eine schöne Unterkunft – zwei Ferienhäuser auf einem Bauernhof in Langenhorn, Nordfriesland – und eine optimale Trainingshalle auf dem Gelände der General-Thompson-Kaserne organisiert.
Unsere Ziele für das lange Wochenende:
Hierfür stand uns das ganze Osterwochenende von Gründonnerstag abend bis zum Ostermontag nachmittag zur Verfügung. Um 4 Trainingseinheiten von Karfreitag bis Ostermontag jeweils 3 Stunden von 9:00–12:00 Uhr wurde geeinigt. Leider konnten 3 Spieler samt Anhang nicht teilnehmen, aber wir waren 7 motivierte Spieler/innen, die sich zum Training einfanden.
Im häuslichen Bereich deutete sich schnell an: alles funktioniert reibungslos, keiner braucht irgendwelche Order sich an notwendigen Arbeiten zu beteiligen, jeder hilft und trägt dazu bei, dass wir es komfortabel und gemütlich haben. Der Spaß kam auch nicht zu kurz, ob es Geena mit ihren Klopfattacken beim Rommé, Jens beim Kiwi entkernen oder Bernd bei der Kontaktaufnahme zur bäuerlichen Familie im Rahmen der Biomüll-Entsorgung war, alle trugen zur allgemeine Erheiterung bei!
Das Wetter war sehr gut, fast alle Aktivitäten konnten auf der schönen Terrasse des „Haupthauses“ veranstaltet werden. Für den Ostersonntag hatte sich Geena noch einige Spielchen einfallen lassen, auch hier wurde von allen Geschicklichkeit, Teamgeist und Akrobatik gefordert, um die gestellten Aufgaben zu bewältigen und damit an die „Belohnungen“ in Form von Osternaschis zu kommen.
Samstags hatten einige die Gelegenheit genutzt, die Nordsee zu besuchen, und hatten die Regenerationsphase nach dem Training auf dem Deich bei Dagebüll genossen.
Aber im Vordergrund stand natürlich das Training. Wir hatten bereits vorher Aufgaben verteilt, so konnte jeder seine Erfahrungen und Kenntnisse einbringen. Gabi übernahm die Aufwärmphase und Kraftübungen, vertretungsweise auch die mentale Einstimmung. Geena hat Koordinations- und Beweglichkeitsübungen von der Damen Nationalmannschaft mitgebracht - der Versuch diese nur anzusagen und sich vor dem Mitmachen zu drücken wurde von den anderen Spielern schnell bemerkt und unterbunden! Bert hat mit Unterstützung von Gabi die Trainingsinhalte erarbeitet und durchgeführt (für Insider: der Ordner, der auch schon mal vergessen wurde).
Das Training war insgesamt gut vorbereitet und alle zogen super mit. Jeder Einzelne hat seine Defizite erkannt (und hoffentlich daraus Erkenntnisse für die Zukunft gewonnen) und diese für uns neue Trainingssystematik ist bei allen gut angekommen. Wir wollen so auch bei unserem normalen Training fortfahren.
Bereits nach wenigen Trainingseinheiten waren deutliche Verbesserungen insbesondere im taktischen Bereich zu erkennen. Endlich hatten wir ausreichend Zeit, allen Spielern unser angestrebtes System zu erläutern, ohne das dabei Stress aufkam wie es beim „Üben“ während eines Turniers leicht passieren kann.
Fazit:
Tolles Wochenende, sollte unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden u n d wir haben eine andere Art des Trainings kennen gelernt – nämlich systematisch und intensiv – die wir auch in der wöchentlichen Trainingsroutine weiterführen wollen.
Bilder hier!
Autor: Bert