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Erste Eindrücke

In 2009 hatten wir das Glück 3 neue SpielerInnen zu gewinnen und eine ehemalige Spielerin ist zu uns zurückgekehrt. Alle sind jetzt eifrig dabei.


Hier schreibt Inga, die in kürzester Zeit auch zum Nationalkader berufen wurde, ihre ersten Eindrücke vom Sitzvolleyball und der Hamburger Mannschaft!

mehr von Inga: www.svbhamburg.blogspot.com

 


 
Sitzend richtig schnell sein – und das mit Ball

Ich habe schon so einige Handicap-Sportarten ausprobiert. Basketball, Rennstuhlfahren, Skifahren (sitzend und auf einem Bein), Rudern, Handbike, Tennis usw. doch eine ganz besondere Sportart ist meine neueste Leidenschaft geworden: Sitzvolleyball.

Darunter kann sich erst einmal niemand etwas vorstellen. Und auch meine Erklärungen in Sachen Netzhöhe, dem Sitz auf dem Fußboden und dem Errutschen des Balles helfen nicht unbedingt zum Verständnis weiter. Nein, diese Sportart muss man einmal live gesehen haben.

Ich habe meine ersten Eindrücke bei den „Rutschern“ (auch dieses Wort war für mich neu) vom TH-Eilbeck gesammelt. Im September 2009 habe ich das erste Mal vorbei geschaut und es war gleich super! Die Leute waren nett und haben mich von Anfang an voll integriert und mich in die ersten kleinen Geheimnisse der Sportart eingeführt. Mit viel Humor vergeht die Trainingszeit stets schnell und ist doch ebenso effektiv.

Mein erstes Turnier in Berlin lief nicht wirklich gut, doch ich hatte so richtig Spaß und hätte gerne noch den einen oder anderen Satz weitergespielt. Aber allein die gemeinsame Hin- und Rückfahrt haben sich schon gelohnt. Ein toller – wenn auch sportlich nicht wirklich erfolgreicher – Tag!

Beim Turnier in Nienburg waren wir dann erfolgreicher. Es lief ganz gut und ich konnte mir mal die Volleyballszene etwas genauer ansehen. Das hat mir schon gefallen und ich habe mir einiges für mich und mein Schlagen, Sitzen, Rutschen usw. abgucken können. Und auch da: Menschlich der Knaller!